Die Digitalisierung von Kernprozessen skaliert Ihre Einzigartigkeit, um einen einzigartigen Wert für Ihre Kunden zu schaffen

Im Interview mit Adrian Nitu, Business Unit Manager von Berg Software.

Berg Software ist ein von rumänisch-deutschen Inhabern geführtes Software-Unternehmen mit bald 30 Jahren fundierter Erfahrung in der Implementierung komplexer IT-Projekte auf der ganzen Welt. Die Kernkompetenzen liegen unter anderem in digitaler Transformation, maßgeschneiderter Anwendungsentwicklung, Business Intelligence & Advanced Analytics, Cloud, SAP, technischem Support & Wartung. Wichtigste Prämisse ist dabei, den je spezifischen Bedürfnissen der Auftraggeber in der Optimierung ihrer datengesteuerten Arbeitsabläufe gezielt Rechnung zu tragen.

Entscheider kompakt: Herr Nitu, Ihr Anspruch ist es, Kunden bestmögliche Software-Komplettlösungen zu bieten, um deren individuelle digitale (Daten-)Transformation nachhaltig zu gewährleisten. Gerade in der derzeitigen Corona-Pandemie ist dies ein absolutes Muss, damit Firmen - trotz Home Office-Regelungen für Mitarbeiter oder dem temporären Verbot, face to face Geschäftsbeziehungen zu pflegen - eigene Businessprozesse nach wie vor zuverlässig am Laufen halten können, oder?

Adrian Nitu: Auf jeden Fall. In Zeiten wie diesen überdenken wir alle, was eigentlich wertvoll ist. Derzeit ist alles etwas aufwändiger, also will man das Beste daraus machen.
Wir bei Berg Software sind der Meinung, dass die Digitalisierung seiner Kernkompetenzen und Prozesse den höchsten Mehrwert bringt. Indem man die einzigartigen und besonderen Bereiche seines Unternehmens skaliert, erhöht man seinen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt und vervielfacht den Wert für alle Beteiligten: Kunden, Mitarbeiter, Eigentümer usw.
Selbst wenn man "nur" reguläre Geschäftsprozesse automatisiert, erhöht das allein schon die Geschwindigkeit, Reichweite und Qualität bei geringeren Kosten. Die Digitalisierung ist also auf jeden Fall der richtige Weg.

Entscheider kompakt: Aus Krisen erwachsen also auch Chancen, die es zu ergreifen gilt. Man könnte meinen, dass gerade innerhalb kollektiver, kaum steuerbarer Ausnahmesituationen jetzt vielen mehr und mehr bewusst wird, dass eine funktionierende Digitalisierung nicht nur Wettbewerbsvorteile schafft, sondern auch maßgeblich dabei hilft, unabhängiger und manovrierfähiger zu bleiben. Ist das nun ein Phänomen aufgrund der akuten Lage oder tun sich Ihres Erachtens Firmen, unabhängig von deren Größe, generell schwer, eine eigene Digitalisierungsagenda anzupacken? Wenn ja, woran liegt das, und was würden Sie Unternehmern jetzt raten, damit sie zeitnah handlungs- und entscheidungsfreudig(er) werden?

Adrian Nitu: Was wir heutzutage sehen, ist eine Mischung. Auf der einen Seite beschleunigt die gegenwärtige Krise frühere Trends - zum Beispiel Fernarbeit. Auf der anderen Seite gibt es viele neue Herausforderungen, etwa die Notwendigkeit zusätzlicher Hygiene und Distanzierung am Arbeitsplatz, das neue Gleichgewicht zwischen der Privatsphäre des Einzelnen und der Sicherheit der Gemeinschaft, der absehbare Rückgang von Geschäftsreisen und Veranstaltungen etc. Die gute Nachricht: Alle diese Trends stehen im Einklang mit und können durch die Digitalisierung angegangen werden. Nicht-Software-Unternehmen überlegen es sich klassischerweise zweimal, bevor sie in Digitalisierung investieren. Die vermeintlichen Kosten und der Transparenzgrad sind übliche Themen, die die Unternehmer abschrecken. Einigen Unternehmen könnte außerdem das technische Fachwissen, die notwendige interne Abstimmung oder ein klares Geschäftsmodell fehlen.
Für all dies gibt es Lösungen: Mit Werkzeugen wie Jira ist jeder jederzeit informiert und abgestimmt über Strategien, Abhängigkeitsmanagement, Pläne und Fortschritte. Grundlegende Managementprozesse sollten sicherstellen, dass man über internes Buy-in verfügt. Und wichtiger als je zuvor: Das Geschäftsmodell für die Digitalisierung sollte stabil sein. Sobald es um den eigentlichen Softwareteil geht, haben wir das Fachwissen, um diesen von einer einfachen PowerPoint-Idee zu einem 100 Prozent funktionsfähigen Produkt zu entwickeln, das Millionen von Benutzern dient.
Daher wollen wir das Publikum vom DIGITAL FUTUREcongress auf zwei Aspekte aufmerksam machen. Erstens: Sie sind nicht allein. Indem Sie Ihre Digitalisierungsprozesse auslagern, erhalten Sie Zugang zu den entsprechenden Kompetenzen, erhöhen die Entwicklungsqualität und -geschwindigkeit und halten gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle. Haben Sie also keine Angst: Bringen Sie die richtigen Partner ins Spiel.
Zweitens: Resilient und agil bleiben. Reagieren Sie schnell und entschlossen, gehen Sie flexibel an die Arbeit heran, sei es bei der Planung, Budgetierung und Auftragsvergabe oder bei der eigentlichen Software-Produktentwicklung.

Entscheider kompakt: Sie haben sich auf die technische Beratung, die Entwicklung und Auslagerung von Software sowohl für mittelständische als auch große Unternehmen spezialisiert. Was sind die wichtigsten Vorteile für KMUs, wenn sie Ihre Services in Anspruch nehmen?

Adrian Nitu: Jedes Unternehmen ist einzigartig, insbesondere KMUs. Außerdem steht für KMUs viel mehr auf dem Spiel, weil es bei ihnen den Unterschied zwischen Erfolg und Pleite bedeuten kann.
Aus diesem Grund ist ein schneller und flexibler Zugang zu Fertigkeiten von großer Bedeutung. Die Ingenieure von Berg Software bringen sowohl technologie- als auch branchenübergreifendes Fachwissen mit, das auf Unternehmen übertragen werden kann, die kurz vor der Skalierung stehen. Für alle komplexen Bereiche wie zukunftssichere Software-Technologie und -Architektur oder Produktentwicklung und -management: Wir sind Ihre Lösung.
Was ein kleines Unternehmen außerdem schmerzt ist Geld. Software-Entwicklung muss aber nicht wahnsinnig teuer sein. Unser Modell des "Outsourcings innerhalb der EU" in Verbindung mit den richtigen Methoden der Ressourcenzuweisung stellt sicher, dass die Kunden von qualitativ hochwertiger Software zu angemessenen Preisen profitieren.

Entscheider kompakt: Ihr Ansatz beinhaltet die Aspekte Agile Methodik und Design Thinking. Kurz und prägnant zusammengefasst: Welchen zusätzlichen Nutzen kann ein Kunde damit im Gegensatz zu traditionellen Projektarbeitsweisen erwarten, wenn es um die Entwicklung von Business-Lösungen speziell für seine Anforderungen geht - und was ist wirklich visionär an diesen Verfahren?

Adrian Nitu: Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Agile- und Design-Thinking-Methoden einen Mehrwert schaffen. Erstens wird der geschäftliche Mehrwert frühzeitig und in einem konstanten Tempo geschaffen - im Gegensatz zu traditionellen Methoden, die langsam sind und Ihnen den größten Teil des Mehrwerts erst gegen Ende der Entwicklung bringen.
Die Agile-Methode bietet außerdem vollständige Transparenz und Kontrolle während der gesamten Entwicklungsphase und nicht nur am Anfang und am Ende. Kurze und häufige Iterationen bieten den Unternehmensvertretern vielfältige Möglichkeiten, die Ergebnisse zu bewerten und entsprechend vorauszuplanen.
Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit sind hoch. Wir wissen, dass sich Pläne und das Geschäftsumfeld ändern können, und das Softwareprodukt muss sich daran anpassen können. Auf Veränderungen zu reagieren ist ein zentraler Wert der Agile-Methode und garantiert, dass das Projekt nicht aufgrund veralteter Anforderungen stecken bleibt.
Nicht zuletzt hilft Design Thinking, einfache, innovative Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden. Indem man die Wurzeln eines bestimmten Themas dekonstruiert und alles auf kreative Weise wieder zusammenfügt, kann man für Unternehmen einzigartige Wettbewerbsvorteile erzielen.
Unter dem Strich glauben wir, dass die Agile- und Design-Thinking-Methoden die Menschen stärken und den Wert ihrer Interaktionen erhöhen. Wir sehen jeden Tag, wie nur einige wenige Menschen vor einem (digitalen) Whiteboard Barrieren überwinden und mit Leichtigkeit großartige Ergebnisse erzielen können.

Entscheider kompakt: Berg Software ist seit 1991 aktiv mit mittlerweile über 2.700 erfolgreich umgesetzten IT-Projekten in 24 Ländern. Daneben verfügen Sie über vielfältige Branchenkenntnissen und haben innovative Anwendungen beispielsweise für Automotive, Gesundheitswesen, Telekommunikation, Logistik oder Regierungsorganisationen geschaffen. Inwiefern profitieren eher kleinere Kunden mit einer übersichtlichen Belegschaft, aber dennoch teilweise sehr komplexen Big Data-Fragestellungen von solcher Expertise und inwieweit kann das kosteneffizient für deren Zwecke adaptiert werden?

Adrian Nitu: Bei vielen unserer Kunden tun wir genau das: Unabhängig von der Branche bieten unsere BI-Lösungen sowohl Nicht-Spezialisten als auch Power-Usern entscheidende Einblicke. Obwohl wir mit großen Datenmengen arbeiten (manchmal über mehrere Quellen und Plattformen hinweg), packen wir alles in einfache, visuell reichhaltige und leicht verständliche Formate.
Um es einfach und kostengünstig zu machen, passen wir uns stets an die Infrastruktur des Kunden an und nutzen die vorhandenen Ressourcen optimal aus. Beispielsweise kann das Software-Lizenzpaket vieler Kunden bereits Zugang zu einer BI-Plattform bieten, die entweder gar nicht oder nur mit sehr geringer Kapazität genutzt wird.
Was wir also tun, ist, die Kunden-Assets zu bewerten, einen Entwicklungsplan zu erstellen, der den Bedürfnissen und dem Fachwissen des Kunden angemessen ist, und dann nutzbare, kosteneffektive Lösungen zu liefern.

Entscheider kompakt: Stichwort Skalierbarkeit: Wie realisiert Ihre Technologie die Verfügbarkeit, Sicherheit und Flexibilität von sensiblem Corporate-Wissen, internen, mitunter verteilt liegenden Datenquellen oder organisationsweitem Know-how?

Adrian Nitu: Wie erwartet halten wir uns strikt an die europäische DSGVO. Diese hat an und für sich ein höheres Maß an Datensicherheit mit positiven Auswirkungen sowohl für Unternehmen als auch für Endbenutzer gebracht. Jedoch wurden bei Berg Software bereits lange vorher Vorschriften für den Zugriff auf und die Nutzung von Kundendaten anhand hoher Industriestandards erstellt, und wir sind stets streng bemüht, diese zu befolgen.
Bei kundenspezifischen datenschutzsensitiven Projekten stellen wir beispielsweise sicher, dass ein Architekt für Sicherheitslösungen frühzeitig in das Projekt eingebunden wird, so dass alles unter Beachtung der Sicherheit aufgebaut wird.
Außerdem empfehlen wir den Einsatz aktueller cloudbasierter (entweder umfassende oder hybride) Technologien. Beispielsweise sind Open Telekom Cloud (mit Sitz in Deutschland) und Azure (mit deutschen Servern) an strengere EU-Gesetze gebunden. Zusammen mit Tools wie GitLab sorgen sie dafür, dass man ein Höchstmaß an Sicherheit, Dienstverfügbarkeit und Skalierbarkeit erhält.
Schließlich können wir jedes kritische Softwareprodukt, das eine Freigabe seiner Sicherheitsstandards benötigt, durch unabhängige Prüfer zertifizieren lassen.

Entscheider kompakt: Sie sind als internationaler Anbieter am 17.09.2020 Aussteller beim DIGITAL FUTUREcongress in München. Die größte Netzwerk-Plattform für Digitalisierung im Mittelstand feiert dort als Anwendertreffen für den süddeutschen Bereich Premiere und will auch Interessenten aus der angrenzenden Schweiz und Österreich anlocken. Mit welchen Inhalten wollen Sie Entscheider und (IT-)Verantwortliche aus D-A-CH dort begeistern? Gibt es spezielle Angebote oder Aktionen, die Sie planen?

Adrian Nitu: Dass wir am DIGITAL FUTUREcongress teilnehmen, erfüllt uns mit Begeisterung und Energie! Wir freuen uns darauf, die führenden (süd-)deutschen, Schweizer und österreichischen Unternehmer und IT-Fachleute zu treffen und wir empfehlen ihnen herzlich, sich unter www.berg-software.com über unsere technische und branchenspezifische Expertise zu informieren, unsere Kundenbewertungen und Referenzen durchzulesen und auch alles andere zu entdecken, was wir zu bieten haben.
Gerne werden wir einem jeden von ihnen Anregungen dazu geben, wie sich Kernkompetenzen und einzigartige, differenzierende Prozesse am besten digitalisieren lassen. Wir legen einen Schwerpunkt auf maßgeschneiderte Softwarelösungen, die unseren Partnern weitere Wettbewerbsvorteile verschaffen. Sprechen Sie uns also einfach an.

Entscheider kompakt: Wir danken Ihnen für das interessante Gespräch und freuen uns auf Ihr aktives, engagiertes Mitwirken beim DIGITAL FUTUREcongress.

Das Interview führte Stefan Garhammer.

Kontakt:

Berg Software
Rumänien
SC Berg Computers SRL
Str. Lugoj, Nr. 4
307200 Ghiroda, TM
Tel.: +40 256 225 223
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Deutschland
83022 Rosenheim, Bayern
Tel.: +49 1511 4169431
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Web: https://www.berg-software.com/de/

 


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