Das Glück der Anwender steht im Vordergrund - Wie Sie geschäftskritische Anwendungen in komplexen Umgebungen in den Griff bekommen

Im Interview mit Christopher Müller-Dönnhoff, Designer, Entwickler & New Work Enthusiast bei TWENTY |20, dem etwas anderen IT-Anbieter!

Die TWENTY |20 GmbH & Co. KG bietet Cloud- und Hostinglösungen an, die sich an individuellen Anforderungen orientieren und dort ansetzen, wo Hyperscaler gewöhnlich an ihre Grenzen stoßen. Mit „Managed Applications“ und „Managed Private Cloud“ erweitert das Unternehmen den reinen Infrastrukturbetrieb mit Dienstleistungen, durch die Kunden viel Zeit, Geld und Nerven sparen. Die gelebte DevOps Philosophie schlägt die Brücke zur Softwareentwicklung, wodurch die gesamte Digitalisierungskette aus einer Hand angeboten werden kann.

Entscheider kompakt: Christopher, seit einiger Zeit duzen wir uns und ich finde das sehr angemessen. Vielen Dank dafür. Als Du Deinen Vortrag in der Messe Essen gehalten hast, war zuletzt nicht mehr mal ein Stehplatz frei, so begehrt und gut besucht war Dein Vortrag. Was zeichnet Euch, die TWENTY |20 aus und was macht ihr anders als andere Unternehmen?

Müller-Dönnhoff: Auch Dir vielen Dank, Michael. Für uns stehen nicht nur unternehmerische Ziele im Vordergrund, sondern auch die persönliche Zufriedenheit jedes einzelnen Menschen in und um die TWENTY |20. Arbeit soll Spaß machen und sinnvoll sein, es ist schließlich viel Lebenszeit, die man dafür aufwendet. Danach streben wir und daraus hat sich in den letzten Jahren eine sehr schöne Gemeinschaft entwickelt, auf die wir stolz sind und die jedem von uns sehr viel gibt. Außerdem haben wir keine Lust, uns aufgesetzten Business-Konventionen zu beugen, sondern wollen einfach die Menschen sein, die wir sind. Dadurch wirkt es dann auch nicht mehr untypisch, dass wir gerne schnell beim „Du“ landen.

Entscheider kompakt: Euer Portfolio umfasst wichtige Dienstleistungen und Services für den gehobenen Mittelstand. Was sind die Kernelemente die ihr hier anbietet? Gibt es hier Schwerpunkte oder muss man das gesamte Portfolio als Ganzes sehen?

Müller-Dönnhoff: Im Kern stehen Hosting-Dienstleistungen und individuelle Softwareentwicklung, wobei wir diese im Zyklus der DevOps Philosophie sehen. Für unsere Kunden bedeutet dies, dass in jeder Phase (Beratung, Entwicklung, Hosting, Betrieb) ein Einstieg möglich ist. Es kann also ganz klassisch am Anfang eines Projektes mit einem Beratungspart beginnen, dann in die Entwicklung einer individuellen Software übergehen, die anschließend von uns gehostet und betrieben wird. Ein anderer Kunde bringt seine bestehende Unternehmenssoftware mit, die in unserer georedundanten, hochverfügbaren Cloud-Plattform gehostet und von uns betrieben wird. Daraus entsteht dann vielleicht später ein weiteres Projekt. Wir sehen also eher die ganzheitliche Perspektive. Langfristige und gute Beziehungen mit unseren Kunden und Partnern spielen für uns eine wichtige Rolle.

Entscheider kompakt: Gehen wir vielleicht jetzt einmal etwas näher auf die Dienstleistungen ein. Was kann ich mir unter „Managed Applications on Steroids“ vorstellen?

Müller-Dönnhoff: Damit drücken wir die „Erweiterung“ unseres Angebotes gegenüber klassischem Infrastruktur-Outsourcing aus. Oft ist es eben nicht damit getan, einfach On-Premise gegen Cloud zu tauschen. Wir bieten wertvolle Mehrwerte für unsere Kunden, indem wir ihnen die Sicherstellung des Betriebs abnehmen und uns um die Maintenance der Komponenten kümmern. Sofern die technische Basis einer Software mit unserem Know-How matcht, können wir hierfür auch die (Weiter-)Entwicklung anbieten.

Entscheider kompakt: Viele Unternehmen bevorzugen eher eine Software von der Stange um Kosten zu sparen. Was sind Deiner Meinung nach die Vorteile für eine individuelle Entwicklung im Softwarebereich?

Müller-Dönnhoff: Digitalisierung ist komplex und jedes Unternehmen hat andere Anforderungen. Unserer Erfahrung nach fehlt jeder Software von der Stange immer ein gewisser Teil „Passung“. Das muss nicht schlimm sein, darf aber nicht in einem endlosen Anpassen und Umbiegen enden, wofür die Software eigentlich nicht gedacht war. Spätestens dann wandelt sich der ursprüngliche Gedanke der Kosteneinsparung ins Gegenteil um. Manchmal gibt es auch für bestimmte Probleme noch keine Softwarelösung auf dem Markt. Da kommt dann nur eine Individualentwicklung in Frage.

Entscheider kompakt: Kannst Du mir hier ein Best-Practice nennen?

Müller-Dönnhoff: Das Wort „Best-Practice“ beschreibt die Annahme, dass es für jedes Problem schon eine fertige Lösung gibt. Wir stören uns etwas an dem Begriff und nähern uns einer Aufgabe lieber mit freiem Kopf und leerem Blatt. Durch die heterogene Kompetenz unseres Teams schaffen wir kreative und effiziente Lösungen. Dafür kann ich dir einige gelungene Beispiele nennen, die am Ende zu glücklichen Kunden geführt haben, das würde jedoch den Rahmen sprengen.

Entscheider kompakt: So wie ich es jetzt sehe fehlen für Dich auch Hostinglösungen zu einem Gesamtkonzept. Warum ist das von Vorteil und wie sieht sowas aus?

Müller-Dönnhoff: Hosting ist neben anderen Leistungen auch nur ein Zahnrad im Kontext der Digitalisierung, wenn auch ein wichtiges. Oft wird unterschätzt, dass es mit dem Auslagern von IT-Komponenten beispielsweise zu einem Hyperscaler noch nicht getan ist. Zwar steht dann weniger Hardware im eigenen Unternehmen, die Arbeitsbelastung sinkt aber nur marginal. Statt sich um die inhaltliche Betreuung zu kümmern um letztendlich einen echten Mehrwert zum geschäftlichen Erfolg des Unternehmens beizutragen, stehen für interne IT-Abteilungen dann immer noch Themen wie Betrieb, Monitoring, Maintenance und Weiterentwicklung auf der Agenda. Diese Last möchten wir abnehmen.

Entscheider kompakt: Ihr habt Euch in den letzten Jahren vom klassischen SAP Beratungshaus hin zu einem “anderen Unternehmen” entwickelt. Wie ging das vonstatten und viel wichtiger noch, was ist dabei für Euch und Eure Kunden der Vorteil?

Müller-Dönnhoff: Viele von uns haben vorher bei großen Unternehmen gearbeitet und fühlten sich im Hamsterrad zwischen Billability und Zielvereinbarungen nicht mehr wohl. Seit Beginn unseres Transformationsprozesses im Jahr 2014 orientieren wir uns an der Frage, wie man anders gemeinsam arbeiten kann, mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung, Wertschätzung und auf Augenhöhe. Wir haben dabei schon viel erreicht, aber wir sehen immer wieder neues Potenzial. Gegenüber unseren Kunden sind wir echte Originale, verstellen uns nicht und lassen uns nicht auf vermeintliche Business-Konventionen ein. Wir bauen schnell Distanzen ab und wollen lösungsorientiert ans Arbeiten kommen. Für unseren „lockeren“ Umgang werden wir geschätzt. Zusammenarbeit macht so auch einfach mehr Spaß. Übrigens haben wir einen großen Teil unserer bisherigen Erkenntnisse in unseren „New Work Rezepten“ festgehalten, einer Rezeptbox um andere Unternehmen zu inspirieren und zu motivieren, sich mit New Work auseinander zu setzen. Die „New Work Rezepte“ verschenken wir bei uns am Messestand.

Entscheider kompakt: Lieber Christopher, ich freue mich unglaublich auf die Keynote in München. Das wird wahrscheinlich sehr spannend. Welche Themen wirst Du in den Vordergrund stellen?

Müller-Dönnhoff: Es wird wieder darum gehen, wie man „Glücklich sein“ und „Sinn spüren“ in der Arbeitswelt etablieren kann. Ich orientiere mich dabei an dem Weg, den wir bisher gegangen sind, gehe aber auch auf die Einflüsse durch Corona ein und wage einen Blick in die Zukunft. Es wird definitiv wieder spannend werden.

Entscheider kompakt: Vielen Dank für dieses tolle Gespräch…

Weitere Informationen unter:
www.twenty20.de
www.new-work-rezepte.de

Das Interview führte Geschäftsführer und Veranstalter Michael Mattis

 

Kontakt:

Christopher Müller-Dönnhoff
TWENTY |20 GmbH & Co. KG
Hausinger Straße 6
40764 Langenfeld

mobil: +49 (0) 175 561 17 24

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web: https://twenty20.de


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