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Entscheider kompakt, Ausgabe 1

Ausgabe 1 10 Die Zeit arbeitet für mich Altersvorsorge neu gedacht Autor: Kai Moritzen Den meisten jungen Erwachsenen, darunter auch viele junge Führungskräfte, ist laut mehreren Umfragen durchaus klar, dass die gesetzliche Rente später mager ausfallen wird. Forscher der Uni Freiburg haben errechnet, dass Arbeitnehmer im Schnitt künftig nur noch rund35ProzentihrerletztenBruttobezügeinder gesetzlichen Rentenversicherung erreichen. Trotzdem haben sich in den vergangenen drei Jahren fast drei Viertel der Unter-30-Jährigen nicht mit ihrer Altersvorsorge beschäftigt. Das hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft herausgefunden.Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, aktuell überhaupt nichts für später zurückzulegen. Früher Einstieg zahlt sich aus Gerade junge Erwachsene können durch frühzeitige Vorsorge dauerhaft profitieren – denn die Zeit spielt für sie. Ein wichtiger Grund ist der Zinseszins-Effekt, durch den die Zinsen auf bereits erhaltene Zinsen das Kapital über die Jahre immer stärker erhöht. Wer also jung anfängt zu sparen, kann bereits mit kleinen monatlichen Beträgen über die Jahre und Jahrzehnte ein komfortables Finanzpolster schaffen. Ein 25-jähriger Sparer muss einen deutlich geringeren Betrag monatlich auf die Seite legen als ein 35-Jähriger, um später die gleiche Rente zu erzielen (siehe Grafik auf der nächsten Seite). Wer früh anfängt zu sparen, kann schon mit kleinen Beiträgen eine ansehnliche ergänzende Altersabsicherung schaffen – dank Zinseszins und staatlicher Förderung. Doch viele beginnen zu spät oder schenken diesem wichtigen Aspekt der Lebenszeit zu wenig Bedeutung.

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